Einlieferungsbedingungen

Wir nehmen jetzt bereits Ihre Ein­lie­fe­run­gen für die 58. Hadersbeck Auk­tion ent­ge­gen, die vom 29. bis zum 31. März 2017 statt­fin­den wird.

Bitte in­for­mie­ren Sie sich hier, wenn Sie Wa­re zur Ver­stei­ge­rung ein­lie­fern möch­ten. Bei mo­de­ra­tem Preis­an­satz ist ein­wand­frei­es, nicht ma­ni­pu­lier­tes Ma­te­ri­al immer ver­käuf­lich. Ei­ne gute Be­schrei­bung und ein güns­ti­ger Aus­ruf sind Grund­la­ge ho­her Stei­ge­run­gen!

1.Der Auf­trag­ge­ber ver­si­chert, dass er Ei­gen­tü­mer der über­ge­be­nen Ob­jek­te oder zur frei­en Ver­fü­gung da­rü­ber er­mäch­tigt ist und dass die­se we­der mit dem Pfand­recht, noch mit ei­nem Recht Drit­ter be­las­tet sind. Der Auf­trag­ge­ber er­klärt wei­ter, den Ver­stei­ge­rer we­gen al­ler An­sprü­che, die we­gen der ein­ge­lie­fer­ten Sa­chen aus ir­gend­ei­nem Rechts­grund ge­gen ihn er­hoben wer­den, schad­los zu hal­ten. Die An­lie­fe­rung der zur Ver­stei­ge­rung kom­men­den Sa­chen geht auf Kos­ten und Ge­fahr des Auf­trag­ge­bers, so­fern nichts an­der­wei­ti­ges schrift­lich fest­ge­legt ist.

2.Der Auf­trag­ge­ber steht dem Ver­stei­ge­rer für al­le Sach- und Rechts­män­gel in ent­spre­chen­der An­wen­dung der Be­stim­mun­gen des Kauf­rechts ein.

3.Der Ver­stei­ge­rer er­hält vom Auf­trag­ge­ber ei­ne Pro­vi­sion vom Er­stei­ge­rungs­er­lös (Zu­schlags­preis). Die Pro­vi­sion wird nach Ein­gang der Wa­re fest­ge­legt und be­trägt in der Re­gel 17 bis 20 %.
Ent­schei­dend ist:

  • die Hö­he der Ge­samt­ein­lie­fe­rung
  • der Durch­schnitts­preis der Ein­zel­lo­se
  • der zeit­li­che Auf­wand für die Be­ar­bei­tung

Liegt der Zu­schlags­preis un­ter 500,00 €, ist der Ver­stei­ge­rer be­rech­tigt, Be­ar­bei­tungs­kos­ten in Hö­he von 5 % des Zu­schlags­prei­ses zu be­rech­nen. Auf al­le Lo­se wird ei­ne Los­ge­bühr von 1,- € be­rech­net.

4.Das dem Ver­stei­ge­rer über­ge­be­ne Ma­te­ri­al wird mit be­son­de­rer Sorg­falt be­han­delt und in be­son­ders ge­sich­er­ten Räu­men auf­be­wahrt. Auf Kos­ten des Auf­trag­ge­bers ver­sich­ert der Ver­stei­ge­rer die Mar­ken ge­gen die üb­li­chen Ri­si­ken des Trans­ports und der La­ge­rung. Die Ver­si­che­rungs­ge­bühr be­trägt 0,5 % des Schätz­wer­tes. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che ge­gen den Ver­stei­ge­rer aus dem Ver­wah­rungs­ver­hält­nis, gleich­viel aus wel­chem Rechts­grund, sind aus­ge­schlos­sen, es sei denn, dem Ver­stei­ge­rer fie­le Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit zur Last.

5.Zur Er­zie­lung des best­mög­li­chen Prei­ses stellt der Auf­trag­ge­ber dem Ver­stei­ge­rer frei, die ein­ge­lie­fer­ten Ob­jek­te nach des­sen fach­li­chen Er­mes­sen ein­zu­tei­len und zu be­schrei­ben und der je­wei­li­gen Markt­la­ge ent­spre­chend den Aus­ruf­preis fest­zu­set­zen. Es wer­den kei­ne Ge­büh­ren für Schät­zung, Fo­tos etc. be­rech­net. Bei ei­nem Ver­stei­ge­rungs­er­lös un­ter 3000 Eu­ro ist der Ver­stei­ge­rer be­rech­tigt, evtl. Kos­ten der Ab­ho­lung beim Ein­lie­fe­rer in Rech­nung zu stel­len.

6.Fäl­schungs- und re­pa­ra­tur­ge­fähr­de­te Mar­ken wer­den, so­weit er­for­der­lich, zur Ver­mei­dung spä­te­rer Re­kla­ma­tio­nen an­er­kann­ten Prü­fern vor­ge­legt. Die Prüf­or­dnung des Bun­des der phi­la­te­lis­ti­schen Prü­fer wird mit Er­tei­lung des Verstei­ge­rungs­auf­tra­ges voll­in­halt­lich an­er­kannt. Die Prüf­kos­ten ge­hen zu Las­ten des Ein­lie­fe­rers.

7.Der Ver­stei­ge­rer ist be­rech­tigt, die Lo­se bis zu 20 % un­ter dem Schätz­preis (Aus­ruf­preis) zu­zu­schla­gen. Größe­re Un­ter­ge­bo­te be­dür­fen der Zu­stim­mung des Auf­trag­ge­bers. Wenn Voraus­zah­lun­gen an den Auf­trag­ge­ber ge­leis­tet wur­den, kön­nen kei­ne Li­mi­te ver­ein­bart wer­den.

8.Bei Nicht­er­rei­chen ei­nes vom Auf­trag­ge­ber ge­wünsch­ten, nach Ein­schät­zung des Ver­stei­ge­rers aber über­zo­ge­nen Min­dest­aus­ruf­prei­ses (Li­mits) kann der Ver­stei­ge­rer als Auf­wands­ent­schä­di­gung ei­nen Be­trag von 10 % des Aus­ruf­prei­ses zu­züg­lich be­reits ent­stan­de­ner Kos­ten für Be­ar­bei­tung, Prü­fung, Ver­siche­rung und even­tu­ell er­stell­ter Fo­tos be­rech­nen.

9.Zieht der Auf­trag­ge­ber sei­nen Ver­stei­ge­rungs­auf­trag zu­rück, so ist der Ver­stei­ge­rer be­rech­tigt, ei­nen Be­trag von 25 % des Schätz­prei­ses als pau­scha­len Er­satz für ent­stan­de­ne Kos­ten und ent­gan­ge­ne Pro­vi­sio­nen zu be­rech­nen, so­fern der Ein­lie­fe­rer nicht nach­weist, dass ein Scha­den über­haupt nicht oder nicht in der Hö­he der Pau­scha­le ent­stan­den ist. Im Übri­gen bleibt dem Ver­stei­ge­rer die Gel­tend­ma­chung ei­nes hö­he­ren, nach­ge­wie­se­nen Scha­dens vor­be­hal­ten.

10.Die bei der Ver­stei­ge­rung un­ver­kauft ge­blie­be­nen Lo­se kann der Ver­stei­ge­rer in­ner­halb 2 Mo­na­ten nach der Ver­stei­ge­rung frei­hän­dig zu vor­ste­hen­den Be­din­gun­gen ver­kau­fen oder die­se Lo­se auch in ei­ner wei­te­ren Ver­stei­ge­rung (preis­kor­ri­giert) er­neut an­bie­ten, so­fern der Auf­trag­ge­ber nicht un­ver­züg­lich (spä­tes­tens 10 Ta­ge nach dem Auk­tions­ter­min) die Rück­ga­be der un­ver­kau­f­ten Lo­se for­dert. Die Kos­ten der Rück­sen­dung trägt der Ein­lie­fe­rer.

11.Die Ab­rech­nung be­ginnt in der 5. Woc­he nach der Auk­tion und dau­ert mit der Aus­zah­lung in der Re­gel ca. zwei Wo­chen. Aus­ge­nom­men sind sol­che Lo­se, die ei­ner Re­kla­ma­tion oder Nach­prü­fung un­ter­lie­gen. Vor der Zah­lung durch den Käu­fer hat der Ein­lie­fe­rer kei­nen An­spruch auf Aus­zah­lung des Ver­stei­ge­rungs­er­lö­ses.

12.Die im Auk­tions­ka­ta­log ab­ge­druck­ten Ver­stei­ge­rungs­be­din­gun­gen sind Be­stand­teil die­ses Ver­tra­ges.

13.In die­sem Ver­stei­ge­rungs­auf­trag sind sämt­li­che Ab­re­den der Par­tei­en ent­hal­ten. Münd­li­che Ab­spra­chen be­ste­hen nicht. Zu­sätz­li­che oder ab­wei­chen­de Ver­ein­ba­run­gen be­dür­fen der schrift­li­chen Be­stä­ti­gung des Ver­stei­ge­rers.

14.Alle ge­nann­ten Be­trä­ge/Ge­büh­ren ver­ste­hen sich zu­züg­lich der ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er.

15.Erfül­lungs­ort ist Ber­lin. Als Ge­richts­stand wird eben­falls Ber­lin ver­ein­bart, wenn der Auf­trag­ge­ber Kauf­mann ist.

16.Soll­te ei­ne der vor­ste­hen­den Be­stim­mungen ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam sein, wird die Gül­tig­keit der übri­gen da­von nicht be­rührt.

17.Die­ser Ver­trag gilt bis auf Wi­der­ruf auch für Ein­lie­fe­run­gen zu wei­te­ren Auk­tio­nen.


Hin­wei­se zu den Ein­lie­fe­rungs­be­din­gun­gen Hier ge­ben wir In­for­ma­tio­nen zu häu­fig ge­stell­ten Fra­gen zu Art des Ma­te­ri­als, Trans­port, Ver­si­che­rung­en, Prü­fun­gen und den Ab­läu­fen vor und nach der Auk­tion.